Da die möglichen Konsequenzen der globalen Erwärmung enorm sein können, stellt sich die Frage, wie die Folgen verhindert oder zumindest gemildert werden können. Zum Klimaschutz sind global, regional und lokal zahlreiche Maßnahmen möglich. Derzeit stellen die Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen und das angeschlossene Kyoto-Protokoll die einzigen verbindlichen Regelungen zum Klimaschutz dar.
Neben diesen politischen Maßnahmen gibt auch die Technik eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verringerung der Treibhausgasemissionen her. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei besonders die erneuerbaren Energien. Jedoch können die notwendigen Investitionen aus Geldmangel nicht getätigt werden und doch ließe sich auch mit den heutigen Mitteln ein halbwegs effektiver Klimaschutz realisieren.
Aus Gründen des Klimaschutzes ist ein Umstieg auf CO2-arme oder sogar –freie Energieträger dringend erforderlich, da die Nutzung fossiler Brennstoffe einen wesentlichen Beitrag zur Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre leisten. Weitere Möglichkeiten stellen die Erhöhung der Energieeffizienz von bestehenden Kraftwerken dar.
Stark diskutiert ist unter Wissenschaftler und der Bevölkerung der Einsatz der Kernenergie. Kritikpunkte sind der Transport des Urans und die langfristige Lagerung des radioaktiven Abfalls. Des weiteren trägt zum Klimaschutz auch die Reduktion von tierischen Produkten bei. Bei der Herstellung von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 Kilogramm Kohlendioxid freigesetzt, während es bei einem Kilo Gemüse nur 0,15 Gramm sind.
Damit die Ziele des Kyoto-Protokolls erreicht werden, muss auf technischer Seite der Energieverbrauch gesenkt werden oder die fossilen Energieträger durch CO2-ärmere Energien ersetzt werden. Des weitern hilft beim Klimaschutz die Reduzierung des Transportbedarfs, gute Isolierungen beim Hausbau und die Erhöhung der Effektivität des Energieeinsatzes.


