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Zu einer der Schlüsselfragen des 21. Jahrhunderts gehört die Frage nach einer sicheren Energie, denn diese entscheidet über Wachstum und Erfolg der Industriestaaten. Die Energiewirtschaft und die Politik stehen hierbei vor einer großen Herausforderung, da die Öl- und Gasvorräte schwinden und die Kosten für deren Förderung immer weiter in die Höhe steigen. Die aktuellen CO2 Ausstoß-Diskussionen machen es weiter deutlich und der Einsatz von Kernenergie ist immer noch umstritten, zudem ist ihr Nachbau wenig wirtschaftlich. Trotz staatlicher Förderungen und Bemühungen werden die erneuerbaren Energien allein die Lücken kaum schließen können. Doch wie kann zukünftig am effektivsten Energie gewonnen werden?<br>Die Politik sowie die Energiewirtschaft müssen nun weitreichende Entscheidungen treffen, um Lösungen herbeizuführen, mit denen die Parteien sowie die Bürger einverstanden sind. Auf den folgenden Seiten finden Sie Daten, Fakten und Hintergründe zum Thema „Umwelt- und Energietechnologien“, die es Ihnen ermöglichen, in der komplexen Auseinandersetzung einen eigenen Standpunkt zu gewinnen. Informieren Sie sich im Folgenden darüber, wie lange die bisherigen Energielieferanten noch für uns arbeiten können und wie es sich mit dem Weltklima verhält. Des weiteren finden Sie detaillierte Informationen darüber, wie die erneuerbaren Energien wie Sonnenenergie, Windkraft, Biomasse, Erdwärme und Wasserkraft eingesetzt werden können. Wie lange reichen die Ressourcen? <br>In den vergangenen 35 Jahren hat sich der globale Energieverbrauch fast verdoppelt und auch in Zukunft wird der Verbrauch weiter ansteigen. Jedoch sind die Vorräte an fossilen Brennstoffen begrenzt und es stellt sich zunehmend die Frage, wann das Erdöl wohl enden wird und wie lange Gas und Kohle noch ausreichen. Zwischenzeitlich suchen sog. Ölfahnder mit Hilfe von modernster Technik nach neuen Lagerstätten und Geowissenschaftler begutachten mit Hochleistungscomputern die geologische Unterwelt, in der Hoffnung auf ölhaltiges Gestein zu treffen. ExxonMobil erfand dieses Verfahren mit dem Namen „3-D-Seismik“, was zwischenzeitlich die gesamte Ölbranche nutzt. Es dient einzig und allein der Suche nach Erdöl, mit dem in den vergangenen Jahrzehnten so sorglos umgegangen wurde, dass es nun richtig eng wird. Erdöl wurde nach der Kohle zum entscheidenden Schmiermittel der modernen Volkswirtschaft und deckte jahrzehntelang mehr als 40 Prozent des globalen Energieverbrauchs. Aufgrund der modernen Techniken ist der Erdölverbrauch in den letzen fünf Jahren zurückgegangen, jedoch leistet es mit inzwischen 37 Prozent immer noch einen entscheidenden Beitrag. Öl sorgt für Wärme und liefert Strom, zudem ist Öl der Grundstoff für die modernen Chemieprodukte und Treibstoffe. Mehr als 70 Prozent der Ölvorkommen werden im Verkehr in der Luft, auf dem Wasser und auf dem Lande verbraucht. Daher ist die Frage nach den Energieressourcen in erster Linie eine Frage nach den Ölreserven. Erdgas spielt erst seit wenigen Jahren eine bedeutende Rolle, daneben Kohle und Atomenergie, die aus Uran gewonnen wird. Jedoch sind all diese Bodenschätze nicht unendlich verfügbar, sodass sich Politiker und Ökonomen die Frage stellen müssen, wie weit diese Vorräte wohl noch ausreichen können. Ganz genau kann das natürlich niemand sagen, die Antwort auf diese Frage besteht in einer Annäherung an mehr oder minder wahrscheinliche Größen. ![]() Foto: vagabundo / aboutpixel.de |
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